Kampfsport der Spitzenklasse

   
     Patrick Prangel
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Tap To Call

Immer noch WUT IM BAUCH?

Haben wir immer noch Wut im Bauch?

SPOILERALARM: Na klar! Was soll sich an einem Tag auch groß ändern…


Liebe Politiker,

wir turnen mittlerweile seit November vor Kameras rum und versuchen unseren Schülern wenigstens etwas Sport zu vermitteln.

Leider ist das aber nicht das was man sich unter Vereinssport vorstellt. Wenn die Sportler Lust auf Sport vor dem Bildschirm hätten, dann hätten sie sich sicherlich nicht in einem Verein angemeldet. Ähnlich geht es übrigens auch unseren Trainern und ehrenamtlichen Helfern.

Unsere Trainer wollen nicht vor Kameras stehen. Das mag vielleicht auf Schauspieler, Entertainer oder Euch zutreffen, wir hingegen wollen unseren Schülern qualifiziert Sport und soziales Miteinander vermitteln. Um das optimal hinzubekommen ist für unseren Sport nun mal eben die Präsenz und die Interaktion vor Ort zwischen Trainern, Schülern und Eltern wichtig.


Nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 haben wir versucht alle Vorgaben zu Corona umzusetzen. Ein Teil unseres Konzeptes war, dass die Sportler nur mit Mund- Nasenschutz Training machen durften. Hatte einer seinen MNS vergessen, wurde er nach Hause geschickt.

Das ist für unsere Trainer eine echt total tolle Situation gewesen: Kinder nach Hause zu schicken die ihren MNS nicht dabeihatten und ihnen deswegen den Sport zu verwehren (Achtung: Sarkasmus).

Wenn die Kids was gut gemacht hatten, dann wurden sie nicht – wie vor Corona – vom Trainer mit nem High Five belohnt. Sie bekamen ein „Daumen hoch“, auf die Entfernung versteht sich… Und wehe die Kids sind sich mal näher als 2 Meter gekommen. War ein tolles Gefühl mit den Kids zu meckern, weil sie dem anderem was geben wollten was ihm grad runter gefallen ist… Aber wir haben uns zusammengerauft und all das hinbekommen. Unsere Sportler haben die Vorgaben mit Bravour umgesetzt und allen gezeigt, dass man diese Krise am besten zusammen durchstehen kann.


Das ganze hat dann bis in den November gehalten.

Da ging es dann in einen erneuten Lockdown – der bis heute anhält.


Für unsere Kids bedeutet das:

  • Keine Weihnachtsfeier
  • Kein gemeinsames Training
  • Kein gemeinsames Lachen
  • Kein gemeinsames freuen, wenn man sportliche Ziele erreicht hat
  • Keine Turniere
  • Keine Lehrgänge
  • Kein Lernen Niederlagen nach einem verlorenen Kampf zu verarbeiten
  • Kein sich über einen gewonnenen Kampf freuen
  • Kein Treffen von Freunden

Es bedeutet aber auch:

  • Demotivation, weil vieles hart erarbeitete neu erlernt werden muss
  • Demotivation, weil der Trainingsrückstand vor einem nächsten Turnier aufgearbeitet werden muss (und das wird lange dauern)
  • Demotivation, weil es noch lange keine Turniere geben wird (dafür trainieren wir ja mitunter)

DEMOTIVATION, weil Ihr uns keine echte und greifbare Perspektive bietet.

Und bitte kommt uns nicht wieder mit „keinerweißwaskommt“. Über unsere Meinung diesbezüglich haben wir in Teil 1 schon berichtet. (genaueres HIER)


Unsere Bitte: Bietet dem Sport endlich eine Perspektive!